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medizin und pflege

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Eine sehr gute medizinische Versorgung und eine fürsorgliche Pflege sind für uns selbstverständlich.

Klinik für Spezielle Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie

Wirbelsäulenleiden im Fokus der Orthopädie in Linnich

In der Klinik für Spezielle Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie im St. Josef-Krankenhaus Linnich steht das Wirbelsäulenleiden im Fokus. Um den wachsenden Bedarf der spezialisierten Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen gerecht zu werden, wurde die Chirurgische Klinik um das Segment der Wirbelsäulenchirurgie erweitert und zur Klinik für Spezielle Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie umbenannt. In enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzt:innen wird eine detaillierte Diagnostik eingeleitet und im Bedarfsfall präzise therapiert.

Zentrum für Orthopädische Erkrankungen

Unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Samir Smajic, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie und Zertifizierter Wirbelsäulenchirurg (DWG), untersuchen, versorgen und behandeln wir Patient:innen mit Akut-Verletzungen, Folgeschäden nach Unfällen jeder Art, sowie degenerative Erkrankungen und Tumoren des gesamten Bewegungsapparates. Dazu halten wir 40 Betten und drei Operationssäle im St. Josef-Krankenhaus Linnich für Sie bereit, und täglich werden verschiedene Sprechstunden für die jeweiligen Schwerpunkte angeboten.

Wirbelsäulenchirurgie im Wandel

Die Behandlung an der Wirbelsäule befindet sich in den letzten Jahren im Wandel. In den 1980er Jahren war Wirbelsäulenchirurgie eher eine Rarität. Durch die Einführung der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) konnten die Erkrankungen an der Wirbelsäule besser beurteilt und differenziertere Behandlungen eingeführt werden. Zunächst wurde die mikrochirurgische Operation, d.h. unter mikroskopischer Unterstützung, verfeinert und die instrumentelle Chirurgie, d.h. Versteifung mit Schrauben und Stangen, optimiert. Nachdem in den 1990ern und 2000ern immer ausgedehnter operiert wurde, konnte sich in den letzten Jahren der Trend zu immer kleineren Operationen erkennen lassen.

Moderne Wirbelsäulenorthopädie im St. Josef-Krankenhaus Linnich

Dank fortschrittlicher Operationstechniken und Implantatentwicklungen können nun minimalinvasiv mittels Endoskop viele Bandscheibenoperationen oder Gelenkverödungen sicher und effektiv therapiert werden. In der Versteifungschirurgie ist es möglich, Operationen klein zu halten und die Beweglichkeit der Wirbelsäule weitestgehend intakt zu halten. Dabei ist es oft möglich, minimalinvasiv und besonders gewebeschonend zu operieren. Auch die aufwendige Skoliosechirurgie zeigt große Entwicklungsschritte in Richtung minimal invasiver, bewegungserhaltender Korrekturoperation. Viele krankhaft veränderte Bandscheiben, insbesondere an der Halswirbelsäule, können mittels bewegungserhaltenden Bandscheibenprothesen zuverlässig ersetzt werden. Der interessanteste Ansatz der modernen Wirbelsäulenorthopädie ist jedoch, dass traditionelle konservative Maßnahmen wie Infiltrationen an den Spinalnerven, in den Spinalkanal oder in das Kreuzbeindarmbeingelenk ergänzt durch komplementäre homöopathische Medizin, auch als Injektionsmaßnahme, vielversprechende Resultate zeigen. Die medizinischen Behandlungen von Wirbelsäulenerkrankungen befinden sich in einem stetigen Fluss zu minimalinvasiven und innovativen Lösungen zugunsten der Patient:innen. Unsere Klinik für Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie im St. Josef-Krankenhaus Linnich bietet Ihnen das komplette Spektrum der traditionellen und innovativen Medizin an mitten im Herzen von Linnich, in der Nähe zu Aachen, Düren und Mönchengladbach, an.

Ausbildungszentrum für moderne Wirbelsäulenchirurgie

Aufgrund der hohen Expertise im Bereich der modernen, minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie ist das St. Josefs-Hospital ein internationales Hospitationszentrum für Wirbelsäulenchirurgen. Regelmäßig besuchen Orthopäd:innen und Neurochirurg:innen aus dem In- und Ausland das Wirbelsäulenzentrum, um sich in moderner Wirbelsäulenchirurgie weiterzubilden.

Überblick über das Leistungsangebot der Unfallchirurgie/allgemeine Orthopädie

Notfallambulanz

In unserer Notfallambulanz, die 7 Tage die Woche rund um die Uhr besetzt ist, werden alle Notfälle erstversorgt und entweder in die ambulante Weiterbehandlung entlassen oder stationär aufgenommen.

Zur Erstversorgung gehören die Einrichtung von Verrenkungen oder Knochenbrüchen, die Versorgung frischer Wunden, die Schmerztherapie usw. Nach dem Manchester Triagesystem wird jeder Patient mit akuten Beschwerden klassifiziert und abhängig vom Schweregrad seiner Verletzung so schnell wie möglich und nötig behandelt.

Traumatologie (Unfallchirurgie)

Es werden alle gängigen Verfahren zur Behandlung von Knochenbrüchen vorgehalten. Wir haben dafür moderne Implantate zur Verfügung: Nagelsysteme, winkelstabile Platten, Fixateur externe (äußerer Festhalter), Spezialimplantate für Sonderfälle wie zum Beispiel Knochenbrüche in der Nähe von kindlichen Wachstumsfugen oder künstlichen Gelenken. Im Fall der hüftgelenksnahen Fraktur beim alten Menschen können wir durch minimalinvasive Verfahren ohne großen Schnitt den Knochen stabilisieren oder notfalls einen teilweisen oder kompletten Gelenkersatz durchführen, mit dem die Patienten unmittelbar wieder voll belasten können.

In unserer Röntgenabteilung wird konventionell oder durch Computertomografie die Fraktur nachgewiesen oder der Frakturverlauf für die OP-Planung dreidimensional dargestellt, damit das ideale Verfahren gewählt werden kann, immer mit dem Ziel, die Funktion zu erhalten oder wiederherzustellen, kurz, damit Sie bald wieder auf die Beine kommen. Unsere Abteilung für Physiotherapie hilft Ihnen dabei.

Arthroskopische Operationen (Gelenkspiegelungen)

Bei Arthroskopien können z. B. am Kniegelenk Meniskusschäden behandelt werden. Nach Kreuzbandriss wird, ebenfalls minimalinvasiv, durch die Transplantation eigenen Sehnenmaterials die Stabilität wieder hergestellt, Knorpelschäden können ausgeglichen werden usw. Am Schultergelenk können wir Verletzungen der Rotatorenmanschette oder eine eingeschränkte Beweglichkeit (Impingementsyndrom) behandeln, die oft für Schmerzen im Schultergelenk verantwortlich sind.

Ein weiteres Feld sind die Entfernung freier Gelenkkörper, Entfernung bzw. Teilentfernung der Gelenkhaut (Synovektomie).

Offene Gelenkchirurgie

Am Schultereckgelenk, bei Schulterverrenkungen und Verletzungen der Muskelsehnenplatten der Schulter können auch offene Verfahren zum Einsatz kommen, um die Beweglichkeit des Gelenkes wieder zu verbessern. Auch am Kniegelenk sind manchmal offene Operationen notwendig: Z. B. bei immer wiederkehrenden, äußerst schmerzhaften Kniescheibenverrenkungen kann durch eine Verlagerungsoperation die Kniescheibe in die normale Führung zurückgebracht werden. Versteifungsoperationen am oberen und unteren Sprunggelenk und Bandplastiken bei instabilen Gelenken nach Bandverletzung runden das Bild ab.

Fußchirurgie

Begradigungsoperationen beim Hallux Valgus, Großzehen-Grundgelenk-Verschleiß, Hammer- oder Krallenzehendeformität lassen die Füße wieder schmerzfrei werden. Versteifungsoperationen im Bereich der Fußwurzel bei andauernden, verschleißbedingten Schmerzen können wieder ein schmerzfreies Gehen ermöglichen.

Handchirurgie

Schnellende Finger, Dupyutren' sche Kontrakturen, Karpaltunnelsyndrom oder Sehnenverletzungen erfordern handchirurgische Verfahren, die ebenfalls in unserem Hause durchgeführt werden können.

Hüftgelenks­endoprothetik inkl. Revisionschirurgie

Das Hüftgelenk kann durch Erkrankungen wie Arthrose oder durch Fehlstellungen und durch Folgen eines Unfalls stark geschädigt werden. Ein künstliches Hüftgelenk kann die uneingeschränkte Bewegung der Hüfte wiederherstellen. Bei einem operativen Eingriff werden der geschädigte Hüftkopf und Teile der Pfanne aus dem Hüftgelenk entfernt, um diese anschließend durch eine Endoprothese zu ersetzen. Die Revisionschirurgie bezeichnet eine erneute Operation, welche manchmal nötig ist, wenn durch Veränderungen des Körpers das ursprüngliche Resultat einer Operation nicht mehr ausreichend ist.

Kniegelenks­endoprothetik inkl. Revisionschirurgie

Häufigste Ursachen für einen Verschleiß des Kniegelenks können eine Arthrose oder die Folgen eines (Sport)Unfalls sein. Je nach Schwere des Verschleißes ist ein künstlicher Gelenkersatz erforderlich. Der Ersatz der zerstörten Gelenkflächen durch eine Kniegelenksendoprothetik ermöglicht eine dauerhafte Schmerzreduktion und eine verbesserte Beweglichkeit. Eine Revisionsoperation kann dann nötig sein, wenn das Ergebnis einer vorhergehenden Operation nicht mehr ausreichend ist, z.B. durch erneute Abnutzung.

Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne! Weitere Informationen zu Ihren Ansprechpartner:innen finden Sie unter „Team“. Details zu unserem Leistungsspektrum finden Sie unter den einzelnen Begriffen in der Sitemap.

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